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Neuigkeiten aus dem Landes- und geschäftsführenden Vorstand
Berichte, Kommentare, Pressemitteilungen, Info-Blätter u.v.m
Anerkennung des sächsischen Abiturs in Gefahr!
Systemischer Fehler führt zu ungerechter Abordnungspraxis.
Wer heute Einser-Abiturienten in der Frauenkirche auszeichnen will, muss morgen auch garantieren, dass ihre Nachfolger in der gesamten Bundesrepublik studieren dürfen!
PVS fordert sofortige Korrektur
Wer heute Einser-Abiturienten in der Frauenkirche auszeichnen will, muss morgen auch garantieren, dass ihre Nachfolger in der gesamten Bundesrepublik studieren dürfen!
Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall dürfen nicht zulasten der Lehrkräfte gehen!
Das Sächsische Kultusministerium plant für das Schuljahr 2026/2027 erneut eine sehr große Anzahl schulartübergreifender Abordnungen – hauptsächlich um den Lehrermangel an Oberschulen zu mildern.
Abordnungen sind grundsätzlich ein akzeptiertes Instrument – aber das Ausmaß und die fehlenden Entlastungen machen sie zur unzumutbaren Belastung!
Arbeitszeitkonten beheben den Lehrkräftemangel nicht!
Die Arbeitszeituntersuchung des SMK belegt: Gymnasiallehrkräfte gehören
zu den am stärksten belasteten Lehrkräften im Freistaat. Vollzeitbeschäftigte überschreiten ihre wöchentliche Sollarbeitszeit regelmäßig um durch schnittlich 0,6 Stunden, Teilzeitkräfte sogar um 2,6 Stunden. Zwischen
Weihnachten und Pfingsten werden regelmäßig mehr als 45 Wochenstunden geleistet!
zu den am stärksten belasteten Lehrkräften im Freistaat. Vollzeitbeschäftigte überschreiten ihre wöchentliche Sollarbeitszeit regelmäßig um durch schnittlich 0,6 Stunden, Teilzeitkräfte sogar um 2,6 Stunden. Zwischen
Weihnachten und Pfingsten werden regelmäßig mehr als 45 Wochenstunden geleistet!
Der PVS sieht allerdings erheblichen Nachbesserungsbedarf:
Falsche Reihenfolge
Die Einführung von Arbeitszeitkonten vor der Rücknahme des Kürzungspakets (insbe
sondere der K6-/K9-Anrechnungsstunden) setzt das falsche Signal. Wer bereits an der
Belastungsgrenze arbeitet, kann nicht zusätzliche Stunden übernehmen.
Kein struktureller Ausgleich
Arbeitszeitkonten beheben den Lehrkräftemangel nicht – sie verschieben ihn. Wenn
viele Lehrkräfte gleichzeitig Ansparphase und spätere Stundenreduktion kombinieren,
droht in drei bis sieben Jahren ein erneuter Einbruch der Unterrichtsversorgung. Keine Anerkennung bisheriger Mehrarbeit. Die faktisch bereits geleistete Mehrarbeit wird weder erfasst noch ausgeglichen. Ein Konto, das auf dieser Überlastung aufbaut, verschärft die strukturelle Ungleichbehandlung.
Falsche Reihenfolge
Die Einführung von Arbeitszeitkonten vor der Rücknahme des Kürzungspakets (insbe
sondere der K6-/K9-Anrechnungsstunden) setzt das falsche Signal. Wer bereits an der
Belastungsgrenze arbeitet, kann nicht zusätzliche Stunden übernehmen.
Kein struktureller Ausgleich
Arbeitszeitkonten beheben den Lehrkräftemangel nicht – sie verschieben ihn. Wenn
viele Lehrkräfte gleichzeitig Ansparphase und spätere Stundenreduktion kombinieren,
droht in drei bis sieben Jahren ein erneuter Einbruch der Unterrichtsversorgung. Keine Anerkennung bisheriger Mehrarbeit. Die faktisch bereits geleistete Mehrarbeit wird weder erfasst noch ausgeglichen. Ein Konto, das auf dieser Überlastung aufbaut, verschärft die strukturelle Ungleichbehandlung.
Forderungen des PVS an das SMK
1. Rücknahme des Maßnahmenpakets – insbesondere Wiederherstellung der K6-/K9-Anrechnungsstunden
2. Rückkehr zum Regelstundenmaß von 24 Unterrichtsstunden als strukturelle Entlastung
3. Einberufung eines Runden Tisches zwischen SMK und Lehrkräfte-Interessenvertretungen
4. Transparente Berichterstattung über Teilnahmequoten und Auswirkungen auf die Unterrichtsversorgung
1. Rücknahme des Maßnahmenpakets – insbesondere Wiederherstellung der K6-/K9-Anrechnungsstunden
2. Rückkehr zum Regelstundenmaß von 24 Unterrichtsstunden als strukturelle Entlastung
3. Einberufung eines Runden Tisches zwischen SMK und Lehrkräfte-Interessenvertretungen
4. Transparente Berichterstattung über Teilnahmequoten und Auswirkungen auf die Unterrichtsversorgung
Philologenverband Sachsen e.V.
Eine starke Stimme für sächsische Gymnasien