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1 - PVS 2026

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Philologenverband Sachsen e.V.
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Personalratswahlen 2026

Durch unsere Mitglieder in allen Lehrerbezirkspersonalrätenund dem Lehrerhauptpersonalrat unterstützen wir die Lehrkräfte kompetent und souverän bei beruflichen Fragen, wie Versetzung, Teilzeit, Laufbahn und Verbeamtung.

Der PVS nutzt die Ergebnisse der Arbeitszeituntersuchung zur Stärkung seiner Forderungen:
- Schnelle Rücknahme des Maßnahmepaketes, das die Belastungen der Lehrkräfte weiter erhöht hat.
- Rücknahme der Streichung von K6/K9- Stunden in der gymnasialen Oberstufe
- Rücknahme der Kürzung schulbezogener Anrechnungsstunden
- Einberufung eines Runden Tisches, um gemeinsam mit dem Kultusministeruium nachhaltige Verbesserungen der Arbeitsdbedingungen zu erreichen.

In der Sächsischen Staatsregierung und in der Medienöffentlichkeit habe unsere Erfahrungen und unsere Expertise beim Thema Vorbereitung und Durchführung des Abiturs Gewicht.
Viele unserer Mitgleider arbeiten in Abituraufgaben- und Lehrplankommissionen mit oder sind als Oberstufenberater tätig. Die DPhV-Vorsitzende gilt als einflussreiche Streiterin in der KMK für eine bundesweite Vergleichbarkeit des Abiturs auf hohem Niveau - mit sächsischem Qualitätanspruch als Vorbild.

- Erhalt eines mehrgliedrigen und begabtengerechten Schulsystems
- Erhalt und Stärkung der qualitativ hochwertigen gymnasialen Bildung

- Verlässliche Einstellungspolitik
- Dauerhafte Verbeamtung sächsischer Lehrkräfte
- Reduktion der Pflichtstundenzahl
- Entlastung der Lehrkräfte von unterrichtsfernen Tätigkeiten
- Mehr Aufstiegschancen
Entlastung! Sofort!

In Sachsen haben die schriftlichen Abiturprüfungen begonnen. Aus diesem Anlass verweist der Philologenverband Sachsen, der die Gymnasiallehrer vertritt, erneut auf die Ergebnisse der Arbeitszeituntersuchung aus dem vergangenen Herbst. Diese zeigen eindeutig: Gymnasiallehrkräfte leisten die meisten Überstunden und überschreiten ihr vertragliches Soll am stärksten – insbesondere während der Abiturphase. Inzwischen hat eine vom Kultusministerium beauftragte Expertenkommission Empfehlungen ausgesprochen, wie Gymnasiallehrkräfte entlastet werden können. Darin finden sich neben tageweisen Unterrichtsfreistellungen für Korrekturen, die in der Schulrealität bereits umgesetzt werden, auch die Verringerung der Unterrichtsbelastung für Lehrkräfte, die mindestens vier Stunden in der Oberstufe unterrichten. Der Verbandsvorsitzende Thomas Langer erklärt: „Wir fordern die Umsetzung dieser Empfehlung zum neuen Schuljahr. Es bestätigt sich erneut, dass die Kürzung unserer Entlastungsstunden für die gymnasiale Oberstufe falsch war. Wir fordern den Kultusminister auf, seinen Fehler unverzüglich zu korrigieren.“

Kultusminister Conrad Clemens hatte im Zuge seines „Maßnahmenpaketes“ Entlastungsstunden für Lehrkräfte in den Gymnasien sowie für Lehrkräfte in der Lehreraus- und -weiterbildung bereits Monate vor Veröffentlichung der Ergebnisse der Arbeitszeitstudie gekürzt.

Langer verweist nochmals darauf, dass Lehrkräfte in der gymnasialen Oberstufe die höchste Arbeitsbelastung aufweisen. „Korrekturphasen führen über Wochen hinweg zu Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz – durch gestrichene Anrechnungen und Ermäßigungen in diesem Schuljahr sogar stärker als zuvor.

Natürlich ist auch in diesem Jahr wieder auf die sächsischen Gymnasiallehrer Verlass. Sie haben die Abiturientinnen und Abiturienten trotz verschlechterter Rahmenbedingungen professionell vorbereitet und führen die Reifeprüfungen gewohnt verantwortungsvoll durch. Aber wer die Gymnasiallehrkräfte dauerhaft überlastet, gefährdet nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch die bisher hohe Qualität des Abiturs in Sachsen.“

Dresden, den 21. April 2026

Ansprechpartner: Thomas Langer (Vorsitzender des Philologenverbandes Sachsen)
Kontakt: 0171 4419759

Empfehlungen des Expertengremiums Arbeitszeituntersuchung beim Sächsischen Staatsministerium für Kultus zur Entlastung und nachhaltigen Gestaltung der Arbeitszeit von Lehrkräften und Schulleitungen
Vorfall mit externem Anbieter

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in der vergangenen Woche kam es zu einem Vorfall mit einem externen Anbieter von Projekttagen in unserer Region, der für überregionales Aufsehen sorgte und den Regionalvorstand fassungslos auf die Geschehnisse schauen ließ. Bitte entnehmen Sie Details der anhängenden Stellungnahme.
Der Philologenverband rät allen Gymnasien dazu, bei der Auswahl externer Anbieter deren Ziele sehr kritisch zu prüfen. Zudem empfehlen wir die Entwicklung eines Ethik-Codex, der Zielsetzungen, faire Rahmenbedingungen und Grenzen definiert, wem Zutritt in "unsere" Klassenzimmer gewährt wird. Des Weiteren halten wir eine Konformitätserklärung externer Akteure zur Einhaltung dieses Codex für unerlässlich.
Gern können Sie unsere Stellungnahme an interessierte Kollegen weiterleiten.
Nutzen wir die reizvollen Angebote externer Anbieter, ohne den Schutz unserer Schülerinnen und Schüler zu vernachlässigen.

Mit freundlichen Grüßen

Hubertus Kaiser
Regionalvorsitzender RV Bautzen
Philologenverband Sachsen
Philologenverband Sachsen e.V.
Eine starke Stimme für sächsische Gymnasien
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